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Test Hot Sails Maui Firelight 6.0

Das Firelight ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau in der Segelrange von Hot Sails Maui. Das fünf Lattensegel soll gemäss Herstellerangaben in den Grössen von 3.1 m2 bis 7.5m2 (einzig 7.0m2 fehlt leider immer noch) von Hardcore- und On-Shore-Wave bis hin zu Freemove und Freeride alles nahezu gleichermassen gut abdecken. Getestet habe ich das Segel in klassischen Bump and Jump Bedingungen, im Flachwasser, sowie im Einsatz als Foilsegel.

Das Interweave Lattenponzept von Hot Sails Maui

An Land: Das Firelight ist ein Leichtgewicht, so bringt das 6.0er gerade mal 3.6 kg auf die Waage, zusammen mit dem Caas Mast Power Wave c100, 400 cm der 1.5 kg wiegt, ergibt das ein superleichtes, extrem handliches Rigg. Dies in Kombination mit dem, dem Segel eigenen leichten Rigggefühl, ist das Firelight auch eine absolute Empfehlung für Damen und Leichtgewichte. Dabei wurde das Gewicht dem Segel nicht einfach beim Material weggespart, sondern im Gegenteil durch einen ausgeklügelten hochwertigen Materialmix mit Laminat und Technora, sowie dem exklusiven INTERWEAVE®-Lattensystem erreicht. Besser wird meiner Meinung nach schwierig! Das Segel ist einfach aufzuriggen und kaum trimmsensibel. Mast in die Masttasche geschoben, Vorliek durchgesetzt bis entlang des Mastes keine Querfalten mehr sichtbar sind, Schothorn neutral plus ca. 2cm, so dass das Segel die Gabel auch mit Druck nicht oder nur noch knapp berührt, fertig passt.


Auf dem Wasser:

Das Firelight übernimmt vom ersten Moment an die Führung und stellt sich quasi von selber in den Wind. Du brauchst dich nur einzuhängen und zu geniessen, den Rest regelt die «eingebaute Automatik»! Der Druckpunkt bleibt auch in Böen dank der 5 Latten wie festgenagelt immer da wo er hingehört. Das Segelgefühl ist dabei immer leicht und spielerisch, was das Segel auch zu einem meiner Lieblingssegel zum foilen macht.

Nimmt der Wind deutlich zu und der Druckpunkt wandert verstärkt auf die hintere Hand, ist es an der Zeit nachzutrimmen. Mit etwas mehr Lose Leech und mehr Zug am Schothorm lässt sich das Segel in einer breiten Windrange einsetzen und ist auch in heftigsten Böen mit massiver Überpower immer noch gut kontrollierbar und verliert seine spielerische Leichtigkeit selbst dann noch nicht.

Auf dem Foil profitierst du vom leicht gedämpften Profil und der oben beschriebenen «Anstellautomatik», so kannst du dich in erster Linie auf das Foil und deinen Flug konzentrieren und dich darauf verlassen, dass das Segel nicht auch noch irgendwie «herumzickt». Besonders angenehm ist das Verhalten in Böen, in denen du Dampf ablassen musst, damit du deine Flughöhe halten kannst und nicht «überschiesst».


Das Firelight kann alles und das erst noch richtig gut, auch wenn damit logischerweise kein Slalomrennen zu gewinnen ist, nur wer von uns Normalos fährt schon Slalomrennen?

Fazit:

Das Firelight ist definitiv keine eierlegende Wollmilchsau, aber ein Segel für einen extrem breiten Anwendungsbereich und fast alle Bedingungen. Ich kann das Segel guten Gewissens jedem, egal ob Surfschüler, erfahrenem Freeracer oder Waverider in gemässigten Bedingungen ohne Einschränkungen empfehlen. Es hat keine Schwächen, aber ganz viele Stärken und Talente die sich jeder und jedem ohne besondere Tricks und Kniffe einfach erschliessen! Getreu dem Motto:

Für weitere Auskünfte meldet euch beim CH-Importeur Barni Alioth via surfloop.ch


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