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Windsurf-Foil for ever?

Nach einem Jahr mit dem Windsurf-Foil kann ich die Frage mit einem klaren «JA» beantworten, auch wenn ich fahrtechnisch längst noch nicht da bin, wo ich hin will und mein Fahrstil mangels Trainingseinheiten zuweilen immer noch anmutet wie «Flipper auf Drogen».


Morgendliche Windsurf-Foil-Session bei gutem Vento am Gardasee

Der Unterschied zum «normalen» Windsurfen ist in etwa so, wie wenn du, von einer beinhart gefrorenen Skipiste in den allerfeinsten leichtesten Powder wechselst. Du hebst ab und es wird still, du weisst jetzt fliege ich, der Segeldruck reduziert sich drastisch und ab jetzt ist deine Feinmotorik gefragt. Nix dichtholen, Close the Cap und auf Teufel komm raus die Beinmuskulatur durchstrecken um zu halten, was kaum zu halten ist, sondern ganz easy Segel aufmachen, Arme lang, Segel vor und zurück alles mit extrem viel Feingefühl, nur so bleibst du oben, oder wie du gleich siehst manchmal dann eben auch nicht...

Aufnahme: Petr Svoboda, Windsurf Center Lido Blu Torbole

Gerade dieser Balanceakt mit höchsten Ansprüchen an Gleichgewicht, Koordination und Feinmotorik sind es, was mich nebst dem Fluggefühl am foilen fasziniert und motiviert diese Disziplin weiter zu perfektionieren.

Wer übrigens foilen lernen möchte und zufälligerweise an den Gardasee fährt, dem kann ich meinen Freund und Foil-Instruktor Petr vom Windsurf Center Lido Blu nur wärmstens empfehlen.

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